Aktuelles vom Schützenverein

Liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,

jetzt ist es nur noch eine Woche bis zum Schützenfest! Die Vorbereitungen laufen auch Hochtouren, an und um die Halle wird fleißig gearbeitet. Bis nächste Woche sollen alle wesentlichen Arbeiten abgeschlossen sein. Wir freuen uns sehr, Euch daher den Teil 3 unserer Serie „Einstimmung auf das Schützenfest“ präsentieren zu können. In diesem Teil geht es um die musikalische Begleitung des Schützenfests aber auch um weitere Neuigkeiten, rund um die Verpflegung und Unterhaltung.

Musik auf dem Schützenfest

Ein wichtiger Teil eines jeden Schützenfests ist die musikalische Begleitung durch andere Vereine. Sei es bei den Festzügen, dem Vogelschießen mit anschließendem Frühschoppen oder dem Tanz am Abend, ohne musikalische Unterstützung undenkbar.

Seit Mitte der 50er Jahre – kurz nach ihrer Gründung - reisen unsere Freunde vom Tambourcorps Helden aus dem Nachbardorf an und begleiten somit mit Abstand am längsten unser Fest. Sie spielen in den Festzügen und sorgen später in der Halle mit ein paar ausgewählten Musikstücken für ordentlich Schützenfeststimmung.

Eine enge Freundschaft besteht darüber hinaus seit vielen Jahrzehnten auch zur Schützenbruderschaft St. Sebastianus Helden. Diese Verbindung wurde von Hubert Eckel aus Mecklinghausen und Josef Hacke aus Oberveischede in besonderer Weise gepflegt. In jedem Jahr besuchen in schöner Tradition Majestäten, Vorstand, Offizierscorps, Schützen und Jungschützen den jeweils anderen Verein zum Schützenfest und nehmen am Festzug teil. Anschließend werden in der Halle noch einige gemeinsame Stunden verbracht und das ein oder andere Glas Gerstensaft dabei vernichtet.

Seit 2018 begleiten uns der Spielmannszug Biekhofen und der Musikverein Rehringhausen. Der Spielmannszug Biekhofen unterstützt insbesondere den Festzug am Samstag und trägt ein paar Stücke in der Halle vor.

Der Musikverein Rehringhausen gestaltet das Schützenfest maßgeblich. Er begleitet die Festzüge, gestaltet das musikalische Programm in der Halle, stellt mit der eigenen Big Band die Tanzmusik für das Abendprogramm, begleitet die Schützenmesse, sorgt auf dem Frühschoppen für Stimmung und gestaltet den traditionellen Zapfenstreich am Freitagabend, welcher alle 5 Jahre in Verbindung mit dem Kaiserschießen stattfindet.

Unsere gute Zusammenarbeit wurde – wie so vieles – durch die Pandemie unterbrochen. In dieser Zeit haben wir dem Musikverein einige Male die Halle zur Verfügung gestellt, damit unter Einhaltung der Abstandbedingungen geprobt werden konnte. Im Gegenzug spielten die Rehringhauser Musiker auf unserem Frühschoppenkonzert im letzten Jahr auf und unterhielten uns mit ihrer Musik.

Für dieses Jahr haben wir gemeinsam mit dem Vorstand des MV Rehringhausen die letzten Jahre noch mal Revue passieren lassen und überlegt, was wir gemeinsam noch verbessern könnten. Eine wesentliche Veränderung wird die Besucher am Sonntag erwarten. Wenn der König zur Proklamation in die Halle getragen wird, sitzt die Musik erstmals nicht vor der Bühne, sondern vor den Fenstern der Westseite, gegenüber der Theke. Damit nimmt die Musik einen zentralen Platz in der Halle ein und wir hoffen, dass sich unsere Gäste rund um die Musiker in der Halle zum Feiern verteilen.

Vorher wird uns der Musikverein bereits beim Königsschießen begleiten und hoffentlich bei gutem Wetter das eine oder andere Stück vortragen. Nach der Proklamation wird es dann zunächst einen Konzertteil geben, der aber auch moderne Stücke der Rock- und Popmusik beinhalten soll. Schließlich wird der Musikverein im anschließenden 2. Teil mit der klassischen Frühschoppenmusik die Halle zum Beben und die Tische zum Wackeln bringen.

Am Freitag- und Samstagabend wird die Big Band des Musikverein Rehringhausen zum Tanz aufspielen. Die Crew besteht aus insgesamt 16 Personen, die es ordentlich krachen lassen. Freitags heißt es dann um 0:30 Uhr Antreten in der Halle zum Zapfenstreich, welcher um 0:45 Uhr an der Kirche beginnt. Am Samstag geht die Party bis ca. 2 Uhr weiter.

Verpflegung und Hygiene

Eine andere Neuheit werden wir im Bereich der Festwirtschaft erleben. Wer dieses Jahr schon das eine oder andere Schützenfest besucht hat, wird es vielleicht schon mitbekommen haben: Die Krombacher Brauerei hat Ihren Service-Bereich umstrukturiert. Der in unserer Gegend bekannte Dimo Getränkeservice ist in der neuen EDG Event Dienstleistungsgesellschaft aufgegangen, die nun zahlreiche Schützenfeste bewirtet. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten viele neue Mitarbeiter gesucht werden und die Teams sich zunächst einmal finden. Wir gehen frohen Mutes selbstverständlich davon aus, dass alles möglich reibungslos funktioniert.

Wie auf der Jahreshauptversammlung beschlossen, werden wir dieses Jahr wieder auf Biermarken als Zahlungsmittel umsteigen. Dies ist zum einen hygienischer, zum anderen ermöglich es uns auch die Bezahlung per EC-Karte anzubieten.

Zur Desinfektion der Gläser werden Spül-Boys verwendet und spezielle Tabletten zugegeben, die eine vollständige Reinigung der Gläser sicherstellen. Bitte habt Verständnis, dass es durch das längere Spülen hier und da auch mal einen Moment länger dauern kann, bis das nächste Bier frisch gezapft ist. Zusätzlich werden wir an der Theke auf Anfrage auch Bier in Flaschen ausgeben.

Inflation, Mindestlohn, ihr wisst was kommt: Auch der Bierpreis muss leider angehoben werden. Allerdings werden wir diesen nur sehr moderat auf 1,80 € für das 0,2 Ltr. Glas Gerstensaft erhöhen. Im nächsten oder übernächsten Jahr kann es durchaus sein, dass wir – wie so viele andere auch - auf 0,25l Gläser wechseln werden.

Festwirtschaft und Unterhaltung

Ebenfalls eine Neuerung gibt es im Bereich der Pommesbude. Hier wird uns unser heimisches Unternehmen Boerger & Friends mit ihren leckeren Burgern verwöhnen. Selbstverständlich werden auch die klassischen Schützenfestgerichte wie beispielsweise Currywurst, Schnitzelbrötchen oder Frikadellen angeboten.

Hintergrund ist, dass unser langjähriger Festwirt Werner Hesse sich aus dem Geschäft zurückziehen möchte. Werner begleitet das Oberveischeder Schützenfest seit 2001 und ist dieses Jahr – Pandemie bedingt – zum 20. Mal zur Beköstigung des Hofstaats vor Ort! Das Oberveischeder Schützenfest ist das letzte, das er überhaupt noch beliefert. Dafür möchten wir uns natürlich herzlich bei ihm bedanken und uns im Rahmen des Schützenfests gebührend verabschieben.

Zu gute Letzt noch eine ganz aktuelle Neuigkeit: Obwohl es nun ca. 6 Monate so aussah, als ob leider kein Autoscooter auf dem Schützenfest aufgestellt werden könnte, hat sich die Lage in den letzten Tagen geändert. Wir freuen uns daher sehr, heute verkünden zu können, dass an allen Tagen ein Autoscooter die Attraktivität unseres Schützenfests – nicht nur für die Jüngeren – deutlich erhöhen wird!

Allen Neuerungen stehen wir äußerst positiv gegenüber und freuen uns gemeinsam mit Euch auf 3 tolle Schützenfesttage.

Viele Grüße
Der Vorstand

Lieber Schützenbrüder, liebe Schützenschwestern,

noch zwei Wochen, bis unser Schützenfest startet. Höchste Zeit mit unserer kleinen Serie zur Einstimmung auf das Schützenfest fortzufahren. Im ersten Teil ging es um die Jubelmajestäten, in diesem Teil geht es um die Dorfgemeinschaftshalle, deren Entstehung, Renovierungen, Instandhaltung und aktuellen Maßnahmen.

Dorfgemeinschaftshalle

Unsere Dorfgemeinschaftshalle wurde 1976, 24 Jahre nach Vereinsgründung unter dem Vorsitzenden Aloys Zeppenfeld erbaut. Hintergrund war der Wunsch der Schützen, nicht mehr in einem Zelt feiern zu müssen, sondern eine richtige Halle zur Verfügung zu haben. Geplant wurde die Halle vom Architekten August Sangermann, die Grundstücke wurden Ernst Weiskirch, Hubert Schneider, Paul Sangermann und Heinz Feldmann abgekauft.

Veranschlagt wurde der aus heutiger Sicht vergleichsweise geringe Betrag von 450.000 DM, der zum Teil durch Eigenleistung erbracht, sowie durch höhere Mitgliedsbeiträge und Spenden finanziert wurde. Zusätzlich wurde Bargeld zum Materialeinkauf erwirtschaftet, indem die Schützenbrüder Kohlemeiler errichteten und die Kohle veräußerten. Durch den Männergesangsverein wurde in einem Nachbarort ein altes Fachwerkhaus abgerissen. Der Erlös aus dem Verkauf der Holzteile wurde ebenfalls in die Halle investiert. Schließlich beteiligte sich auch die Stadt Olpe an den Kosten. Dies alles ist nachzulesen in der Urkunde zur Grundsteinlegung.

Heute erinnert vor der Halle ein großer Findling mit Jahreszahlen an das Erbauungsjahr. Die Urkunde im Original befindet sich in der Halle, rechts neben der Bühne, hinter einer Gedenktafel.

Seit 1976 ist die Halle mehrfach umgebaut und renoviert worden. Die früher oft benutzten Duschmöglichkeiten von Sportvereinen und Ferienlagern werden heutzutage beispielsweise nicht mehr genutzt und wurden zurückgebaut. Die sogenannte „Sektbar“ (links neben der Bühne) wurde erst nachträglich erstellt. Eine der größten Veränderung war mit Sicherheit die Ausstattung der Hallendecke mit Akustikplatten inklusive neuer Beleuchtung im Jahr 2009, die durch wochenlange Eigenleistungen realisiert werden konnte und die nicht nur innerhalb der Halle für eine deutlich bessere Akustik sorgt, sondern auch die Lautstärke bei Veranstaltungen in der Halle auf ein Minimum reduziert.

Die aktuellen Maßnahmen der letzten Jahre konzentrieren sich vor allem auf den Außenbereich der Halle. Am auffälligsten ist hier die Umgestaltung der Westseite. Der damals vorhandene Westwall wurde komplett abgetragen und der Platz befestigt. Als Einfriedung wurden Hecken und Bäume gepflanzt. Am Ende des Platzes konnte durch die erfolgreiche Spendenaktion „Viele-schaffen-mehr" der alte Maibaum neu errichtet und dieses Jahr auch endlich eingeweiht werden. Dort soll außerdem noch eine Sitzecke entstehen. Zwischen Platz und Halle wird aktuell ein Zaun errichtet, im Eingangsbereich des Platzes wird ein großes Tor erstellt. So soll der eigentliche Platz vor Zutritt durch Fremde geschützt sein, während der vordere Teil als Parkfläche dienen und dadurch die angrenzenden Straßen entlastet werden soll.

Ebenfalls bereits 2019 wurde die Vogelstange umfangreich Instand gesetzt und der Kugelfang komplett neu erstellt. Die Investitionskosten beliefen sich dafür auf knapp 22.000 €. Sowohl im Bereich der Schießanlage als auch vor dem hinteren Bereich der Halle und beim Maibaum sind noch Pflasterarbeiten vorgesehen.

Bis zum Schützenfest in wenigen Tagen, steht noch die Erneuerung der Treppenstufen und des Podests vor dem Halleneingang, sowie die Errichtung einer Raffstore-Anlage vor den großen Fenstern der Westseite an, um das Aufheizen der Halle im Sommer zu minimieren. Für nächstes Jahr ist dann die Renovierung der Bühnendecke fest eingeplant. Hierfür wurden bei der Stadt Olpe Zuschüsse beantragt.

Die Umbauten und Renovierungen, sowie die Pflege der Außenanlagen werden zum großen Teil durch das Offizierskorps und den Vorstand in Eigenleistung gestemmt. Gelegentlich werden wir durch unsere Majestäten, Mitglieder und seit neustem auch durch die Jungschützenabteilung unterstützt. Hilfe ist hier immer willkommen und zum Abschluss gibt es in der Regel noch ein kühles Getränk und eine Wurst vom Grill.

Um die Instandhaltung und Vermietung der Halle kümmert sich der Hallenwart. Er ist „die gute Seele“ der Halle und prüft regelmäßig, ob alles in Ordnung ist. Bei Bedarf übernimmt er kleinere Reparaturarbeiten oder koordiniert die Handwerker. Er sorgt dafür, dass die technischen Anlagen regelmäßig gewartet werden, und stimmt sich eng mit dem Vorstand ab. Außerdem übernimmt er die Vermietung der Halle, spricht Termine ab, hält die Verbrauchswerte bei Veranstaltungen fest und übergibt diese zur Abrechnung an den Kassierer.

Seit fast 20 Jahren werden die Aufgaben des Hallenwarts von Wolfgang Heinze übernommen. Da Wolfgang in diesem Jahr 80 Jahre alt wird und dann aus dem Amt ausscheiden möchte, sucht der Vorstand für die Zukunft einen Nachfolger.

Wer die Aufgaben des Hallenwarts übernehmen möchte meldet sich bitte bei einem Vorstandsmitglied. Die Aufgaben können auch von zwei oder drei Personen (z.B. einem Ehepaar) als Team übernommen werden. Mit der Position ist außerdem eine Aufwandsentschädigung verbunden.

Das war der zweite Teil unserer Serie zur Einstimmung auf das Schützenfest. Danke für die positiven Rückmeldungen zum ersten Teil, wir hoffen dieser hat euch ebensogut gefallen und wir freuen uns über jedes Feedback. Im nächsten Teil wird es dann um das kommende Schützenfest gehen.

Viele Grüße
Euer Vorstand

Am 7. August verstarb unser Schützenbruder Bernhard Kruse. Bernhard war seit 1959 Mitglied im Schützenverein St. Michael Oberveischede e.V.

Die Eucharistiefeier findet am Samstag, 13. August 2022 um 10:30 Uhr in der St.-Luzia-Kirche in Oberveischede statt. Anschließend erfolgt die Beerdigung auf dem Friedhof. Wir bitten alle Schützenmitglieder - bitte mit Schützenkappe - teilzunehmen.

Der Vorstand

Liebe Schützenbrüder und Schützenschwestern,

nun sind es keine 20 Tage mehr, bis wir in Oberveischede endlich wieder Schützenfest feiern können. Dann werden wir nach drei Jahren Zwangspause und Ersatzveranstaltungen endlich wieder zu Preußens Gloria in die Halle marschieren und unter der Vogelstange den Nachfolger von unserem Königspaar Jan und Nicole Weiskirch ermitteln.

Drei Jahre sind eine lange Zeit, in der wir nicht nur keine neuen Majestäten ermitteln konnten, sondern in der auch eine Reihe von Jubiläen komplett ausgefallen sind. Ebenfalls ausgefallen sind viele der sonst üblichen Arbeitseinsätze in und um die Halle.

Auch auf dem Schützenfest wird es einige Neuerungen geben und da so viele Informationen nicht in die Einladung passen, starten wir heute eine kleine Reihe zur Einstimmung auf unser Schützenfest.

Jubelmajestäten und Ehrungen

Das erste Königs-Jubiläum feiern ehemalige Könige in Oberveischede 25 Jahre nach ihrem Königsschuss. Im Jubiläumsjahr marschiert der Jubelkönig – auf Wunsch begleitet von seiner Jubelkönigin – samstags im Festzug mit. Dabei trägt er die „alte“ Königskette.

Während an der Kette des aktuellen Königs die Orden der letzten 25 noch lebenden Könige hängen, wird die alte Kette von den 25 nächstälteren Orden der noch lebenden Könige geschmückt. Die Orden der bereits verstorbenen Könige hängen in der Halle unter dem jeweiligen Königsportrait.

Die Ehrung des 25-jährigen Jubelkönigs mit dem Orden „25 Jahre König" findet sonntags statt. Der Jubelkönigin wird ein Blumenstrauß überreicht.

Coronabedingt mussten die Jubelkönige der Jahre 2020 und 2021 auf ihre Teilnahme am Festzug verzichten, auch gab es die sonst üblichen Einladungen oder Zeitungsberichte nicht. Wenigstens auf der im letzten Jahr durchgeführten Ersatzveranstaltung in Form eines Frühschoppenkonzerts am 29.08.2021 konnten wir die Jubelkönige von 2020 und 2021 zumindest im kleinen Rahmen ehren. Grund genug, hier also noch mal alle Jubelkönigspaare der letzten beiden und des aktuellen Jahres vorzustellen:

Vor 25 Jahren regierten Helmut und Monika Sangermann die Oberveischeder Schützen und werden dafür im Rahmen des diesjährigen Schützenfests geehrt. Im Rahmen des Frühschoppenkonzerts konnten im letzten Jahr Guido Remberg und Melanie Hester für ihr 25-jähriges Jubiläum geehrt werden. Im komplett ausgefallenen Schützenfest-Jahr 2020 hätten Dieter und Gaby Weiskirch gerne ihr Jubiläum gefeiert.

In Oberveischede ist es üblich, dass auch 40-jährige Jubelkönige sonntags geehrt werden. Diese Ehrung geht auf einen Antrag in der Jahreshauptversammlung von vor über 20 Jahren zurück. Es gibt für diese Ehrung allerdings keinen separaten Orden. Diese Ehrung möchte der Vorstand in diesem Jahr gerne letztmalig durchführen. Somit wären Winni & Gaby Springmann das letzte 40-jährige Jubelkönigspaar, welches geehrt wird. Dessen Vorgänger waren im Jahr 2020 Edwin und Christa Nöcker und im Jahr 2021 Werner Bäcker und Mariele Gerhard, die im Rahmen des Frühschoppenkonzerts geehrt wurden. Die nächsten beiden Jubilare für die Jahre 2023 und 2024 sind bereits verstorben.

Das nächste besondere Jubiläum ist das 50-jährige Königsjubiläum. Der diesjährige Jubilar Eugen Berg ist leider Ende 2018 im Alter von 91 Jahren verstorben. Wir würden uns freuen, seine Jubelkönigin Reni (Maria) auf unserem Fest begrüßen zu dürfen. Im letzten Jahr feierten Werner & Brunhilde Baumhoff ihr 50-jähriges Jubiläum, im Jahr 2020 zuvor Hubert und Margarethe Heinze.

Vor 60 Jahren sicherte sich Berthold Kruse die Königswürde. An seiner Seite regierte Hannelore Ruhrmann. In den Jahren zuvor waren es Wilhelm & Paula Springmann (2021), sowie Karl & Eva Schulte (2020). Leider sind alle drei ehemalige Könige bereits verstorben.

Erstmalig im Jahr 2022 gibt es auch einen 70-jährigen Jubelkönig, gleichzeitig der erste König des Schützenvereins St. Michael Oberveischede: Hubert Witt. Leider ist auch er, ebenso wie seine Königin Maria Hacke, bereits verstorben.

Bei den Jungschützenkönigen verhält es sich ähnlich. Der 25-jährige Jungschützenkönig wird am Samstag mit einer Anstecknadel geehrt. Die Jubeljungschützenkönigin erhält einen Blumenstrauß. Dieses Jahr feiert Bastian Burghaus mit seiner damaligen Königin Nina Hillnhütter sein 25-jähriges Jubiläum.

Die Jubeljungschützenkönige der letzten beiden Jahre waren: Manuel Naber mit Nicole Dommes und Michael Hacke mit Britta Marcus.

Eine weitere Besonderheit bringt in dieser Hinsicht das Jahr 2022 mit sich. Erstmalig feiert mit Siggi Sangermann ein Jungschützenkönig sein 50-jähriges Jubiläum und dafür werden wir ihn am Samstag natürlich ebenfalls ehren. Eine Jungschützenkönigin war damals noch nicht üblich, diese Tradition begann mit Reinhard Weiskirch und Eva Fleißig erst 19 Jahre später.

1962 - also vor 60 Jahren und 10 Jahre nach Gründung des Vereins, fand das erste Mal das Kaiserschießen statt. Den Titel zum ersten mal sichern konnte sich Karl Schulte und war damit unser erster Kaiser in Oberveischede. Anders als heute war Karl allerdings nicht "nur" 5 Jahre Kaiser, sondern hatte das Amt ganze 15 Jahre inne.

Auch sein Nachfolger Erwin Springmann war 15 Jahre lang Kaiser. Die Amtszeit wurde erst 1992 auf 5 Jahre begrenzt. 1997 holte dann unser im letzten Jahr leider verstorbene Ehrenoberst Albert Weiskirch den Ahr aus dem Kugelfang. Damit würde er in diesem Jahr sein 25jähriges Kaiserjubiläum feiern. Gerne möchten wir aber seine Frau Ulla als Jubelkaiserin auf dem Schützenfest begrüßen und ehren.

Schließlich ist es bisher Brauch gewesen, diejenigen Mitglieder zu ehren und mit dem Ordner 50-Jahre-Mitglied auszuzeichnen, die dem Verein seit 50 Jahren die Treue halten. In diesem Jahr sind dies ganze zwölf Mitglieder: Uli Belke, Heinz-Hubert Hacke, Edwin Nöcker, Johannes Remberg, Reinhard Remberg, Albert Schneider, Reinhold Schneider, Karl-Otto Springmann, Winni Springmann, Hubert Welzel, Franz-Josef Wernecke und Norbert Wurm.

Aufgrund der großen Anzahl (die auch in den nächsten Jahren anhält) möchte der Vorstand diese Ehrungen ab dem nächsten Jahr gerne auf der jeweiligen Jahreshauptversammlung durchführen.

Das war der erste Teil der kleinen Serie zur Einstimmung auf das Schützenfest. Hoffentlich hat er euch gefallen. Im nächsten geht es um die Dorfgemeinschaftshalle.

Viele Grüße
Euer Vorstand

Plakat Schützenfest Oberveischede 2022

In wenigen Tagen ist es soweit: Nach drei Jahren feiert Oberveischede endlich wieder Schützenfest! Hierzu laden wir alle Mitglieder des Vereins, alle Einwohner von Oberveischede und den umliegenden Einhöfen, sowie Freunde von nah und fern herzlich ein. Für die musikalische Gestaltung wird in diesem Jahr erneut der Musikverein Rehringhausen sorgen. Ebenfalls begleiten werden uns das Tambourcorps Helden und der Spielmannszug Biekhofen.

Wir rufen jeden Schützenbruder auf, zum Schützenfest die Schützenfahne zu hissen und sich mit weißer Hose, weißem Hemd, schwarzem Sakko, sowie natürlich der Schützenkrawatte und der Schützenkappe an den diesjährigen Festzügen zu beteiligen, um ein festlich geschmücktes Dorf zu präsentieren und den Familien und Besuchern ein einheitliches und imposantes Bild zu bieten.

Darüber hinaus möchten wir alle Bewohner des Dorfes bitten, sich an der Gemeinschaftsaktion Grünpflege-Sauberkeit-Ordnung zu beteiligen oder sich um das eigene Grundstück zu kümmern, damit wir Oberveischede für unser Hochfest und für die eine Woche später stattfindende Dorfbegehung im Rahmen des Landeswettbewerbs von seiner besten Seite zeigen können. Lasst bitte auch die Fahnen noch bis mindestens zum 02.09. hängen. Auch die Dorfstraßen werden bis dahin mit Wimpeln geschmückt bleiben.

Den Jubelköniginnen und Jubelkönigen, die in diesem Jahr ihr Königsjubiläum begehen, wünschen wir ein besonders schönes Schützenfest. Vor 60 Jahren regierten Berthold Kruse (†) und Hannelore Ruhrmann. Ebenfalls vor 60 Jahren regierten Karl (†) und Eva Schulte als erstes Kaiserpaar. Weitere Königs-Jubelpaare sind: Eugen (†) und Reni (Maria) Berg (1972), Winni und Gaby Springmann (1982). Vor 25 Jahren wurden die Oberveischeder Schützen von Helmut und Monika Sangermann als Königspaar, sowie von Albert (†) und Ulla Weiskirch als Kaiserpaar regiert. Mit ihnen regierten Bastian Burghaus und Nina Hillnhütter die Jungschützen. Erstmalig können wir mit Siggi Sangermann in diesem Jahr auch einen 50-jährigen Jungschützenkönig ehren.

Seit 50 Jahren gehören dem Verein an: Uli Belke, Heinz-Hubert Hacke, Edwin Nöcker, Johannes Remberg, Reinhard Remberg, Albert Schneider, Reinhold Schneider, Karl-Otto Springmann, Winni Springmann, Hubert Welzel, Franz-Josef Wernecke und Norbert Wurm.

Dem Königspaar Jan und Nicole Weiskirch, dem Jungschützenpaar Steffen Schneider und Leonie Wrede, sowie dem auf dem Kinderschützenfest abgelösten Kinderkönigspaar Phillip und Sophie Holeweg danken wir für ihr Engagement und Amtsführung weit über das geplante eine Jahr hinaus.

Das scheidenden Kaiserpaar Georg und Andrea Willecke konnte seine fünfjährige Amtszeit leider auch nicht voll auskosten. Bereiten wir Ihnen am Freitag ein umso schöneres Abschiedsfest!

Dank und Anerkennung sagen wir unseren Vorstandskollegen, Offizieren, deren Frauen und Partnerinnen, sowie allen freiwilligen Helfern und Spendern, die den Verein bei vielfältigen Anlässen und Arbeitseinsätzen in den vergangenen Jahren unterstützt haben.

Den Schützen und Bewohnern des Dorfes, die aus Alters- oder Gesundheitsgründen nicht am Schützenfest teilnehmen können, wünschen wir gute Genesung und alles erdenklich Gute.

Mit herzlichem Schützengruß aus Oberveischede
Volker Heinze, Anno Schulte und Christian Wigger

 

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